Israel entzieht evangelikalem Sender die Lizenz: „God TV“ vor dem Aus


Zwei Monate nach Sendebeginn droht „God TV“ in Israel das Aus. Die israelische Regulierungsbehörde wirft dem evangelikalen Sender vor, beim Lizenzantrag die Judenmission als eigentliche Agenda verschwiegen zu haben.

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Laut Medienberichten wies sie am Sonntag an, den Sender binnen einer Woche vom Netz zu nehmen. Für missionarische Tätigkeiten gelten in Israel starke rechtliche Einschränkungen.

Eine entsprechende Mitteilung erging demnach an den Kabel-TV-Anbieter „Hot“, mit dem der in Israel unter dem Namen „Schelanu“ (Hebräisch für „Unser“) operierende Sender einen Siebenjahresvertrag abgeschlossen hatte. Mit rund 700.000 abonnierten Haushalten gilt Hot als einer der Marktführer im Land.

Vorwurf: Irreführende Angaben

Der Vorsitzende des Ausschusses für Sendelizenzen, Ascher Biton, warf dem Kabelanbieter vor, bei Beantragung der Sendelizenz irreführende Angaben gemacht zu haben. Statt wie angegeben auf Christen ziele Schelanu in Wirklichkeit auf Juden.

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