Keine Erinnerung an Opfer des KZ-Außenkommandos


Kurz nach der Gedenkfeier zum Jahrestag der Befreiung des KZ Sachsenhausen haben Stadtverordnete eine fatale Entscheidung getroffen. Kritiker nennen sie skandalös.

Alexander Fröhlich | DER TAGESSPIEGEL

Blumen und Grablichter liegen auf dem Boden in der Gedenkstätte Sachsenhausen.Foto: Monika Skolimowska/dpa

Die Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen in Oranienburg konnte nur virtuell abgehalten werden, die noch wenigen lebenden Zeitzeugen konnten nicht kommen. Zwei Monate nach diesem besonderen Jahrestag in diesem für die Bundesrepublik besonderen Gedenkjahr haben die Oranienburger Stadtverordneten nun eine fatale Entscheidung getroffen. Kritiker nennen sie geschichtsvergessen und skandalös.

Gleich in der unmittelbaren Nähe des früheren KZ soll ein neues Wohngebiet entstehen, die Stadt wächst, auch im Speckgürtel wird Wohnraum knapp. Dort, wo Ein-, Zweifamilien- und Reihenhäuser entstehen sollen, war einst das KZ-Außenkommando Zeppelin. 

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