Ringen um die Einreise in die EU


Ab 1. Juli soll es eine Liste von Staaten geben, deren Bürger ohne weitere Beschränkungen einreisen dürfen. Ausgenommen sind voraussichtlich die USA

Bianca Blei | DERSTANDARD

Wer am Strand von Barcelona die Sonne genießen darf, soll sich bald auf Brüsseler Ebene entscheiden – aber Spanien kann das auch allein. Foto: Pau BARRENA / AFP

Während weltweit mehr als zehn Millionen mit dem Coronavirus infizierte Menschen registriert wurden und mehr als eine halbe Million Menschen mit Covid-19 starben, sollen ab 1. Juli Einreisebestimmungen für die Europäische Union in Kraft treten. Denn das hat die Europäische Kommission Mitte Juni empfohlen: eine schrittweise Öffnung der Staatengemeinschaft für Einreisende aus dem EU-Ausland. Welche Kriterien genau gelten sollen, daran feilen die Vertreter der EU-Länder noch.

Was aber jetzt schon klar sein soll, ist, dass ein Hauptkriterium die Zahl der Neuinfektionen im Herkunftsland zwei Wochen vor Reiseantritt sein wird. Auf 100.000 Einwohner dürften nur maximal 16 neue Covid-19-Fälle kommen. Das entspricht dem jetzigen EU-Schnitt. Im Vergleich zu den 14 Tagen davor soll der Trend stabil oder abnehmend sein, heißt es aus Diplomatenkreisen. Wichtig sein könnte auch, wie die jeweiligen Herkunftsländer das Virus eindämmen und Infektionsketten nachverfolgen.

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