Kenn­zeich­nungspf­licht für Anwälte in den sozialen Medien?


Müssen Anwälte in den sozialen Medien Posts, die andere Nutzer etwa auf einen Fachbeitrag auf der Kanzleihomepage hinweisen, als Werbung kennzeichnen? Warum bei privaten Profilen eher Vorsicht geboten ist, erläutert Ruben A. Hofmann.

Dr. Ruben A. Hofmann | Legal Tribune Online

Das Internet bietet zahlreiche Werbemöglichkeiten. Nicht erst seit dem Fall Cathy Hummels beschäftigen sich Gerichte mit der Frage, inwieweit Beiträge auf Plattformen als Werbung gekennzeichnet werden müssen. Nun werden zunehmend Beiträge von Anwälten, vor allem bei beruflichen Netzwerken wie LinkedIn und Xing, als Werbung gekennzeichnet. Bei diesen Beiträgen handelt es sich häufig um Links zu anderen Webseiten, wie zum Beispiel der Kanzleihomepage. So kann ein Anwalt auf dieser einen Fachbeitrag veröffentlichen und andere durch das Teilen eines Links darüber informieren.

Ob jedoch eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht existiert, solche Beiträge in den sozialen Medien als Werbung zu kennzeichnen, ist zweifelhaft.

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