Taliban schränken Rechte in Afghanistan massiv ein


Die Taliban schränken in Afghanistan die Rechte der Bevölkerung nach Einschätzung von Menschenrechtlern massiv ein. Die Aufständischen verletzten die Rechte von Frauen und Mädchen und die Meinungs- und Pressefreiheit in den von ihnen kontrollierten Gebieten schwer, erklärte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch am Dienstag in New York.

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„Die Taliban haben die Absicht, durch Angst und Schrecken zu herrschen, ohne dabei von der Bevölkerung zur Rechenschaft gezogen zu werden“, erklärte die Asien-Direktorin der Organisation, Patricia Gossman.

Die künftige Entwicklung des Landes im Zuge der anstehenden Friedensverhandlungen zwischen den Taliban und der Regierung sei Grund zur Sorge, sagte Gossman. Die Aufständischen hielten sich nicht an ihre Versprechen, auf Gewalt zu verzichten und die Rechte der Bevölkerung anzuerkennen. „Die Taliban sagen öffentlich, dass sie Zivilisten schützen wollten, aber sie bestrafen diejenigen Einwohner, die sich beschweren, wenn Taliban-Kämpfer ihre Häuser besetzen, um Regierungstruppen anzugreifen, erklärte Gossmann.

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