Italien: 14 Tonnen Amphetamine zur IS-Finanzierung sichergestellt


In Italien sind mehr als 14 Tonnen Amphetamine sichergestellt worden. Nach Angaben der Sicherheitskräfte dienten die Drogen im Wert von über einer Milliarde Euro der Finanzierung des „Islamischen Staat”.

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Im Hafen von Salerno wurde eine Rekordmenge an Amphetaminen sichergestellt. Die 14 Tonnen Aufputschmittel im Wert von über einer Milliarde Euro sollten nach dpa-Angaben der Finanzierung des sogenannten Islamischen Staat (IS) dienen. Die 84 Millionen Pillen sollen in Syrien produziert worden sein. Sie waren in zwei Meter hohen und 1,40 Meter breiten Papierzylindern für den Maschinenbau versteckt. Nach Angaben der italienischen Sicherheitskräfte handelte es sich bei den Papierzylindern höchstwahrscheinlich um Sonderanfertigungen aus Deutschland. Sie waren in einem Schichtsystem konstruiert, um jeweils 350 Kiligramm Drogen vor den Scannern zu verbergen.

IS-Finanzierung aus Handel mit synthetischen Drogen

Nachdem der Verkauf von Öl an Länder wie die Türkei nach dem Zusammenbruch der Territorialherrschaft des IS in Syrien und im Irak als Einnahmequelle ausgefallen ist, setzte der IS nach Angaben aus Sicherheitskreisen massive Mittel zur Produktion synthetischer Drogen ein, um seine Finanzierung aufrecht zu erhalten. Offensichtlich verfügt der IS immer noch über Drogenproduktionsstädten in Syrien.

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