Kirche will Fall von sexuellem Missbrauch publik machen: Täter bereits verstorben


Ein evangelischer Pastor aus dem Kirchenkreis Hittfeld bei Hamburg hat nach Kirchenangaben über viele Jahre eine sexuelle Beziehung zu einer früheren Konfirmandin unterhalten. Der schwere sexuelle Missbrauch soll sich in den 80er und 90er Jahren ereignet haben.

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Der Sprecher der hannoverschen Landeskirche, Benjamin Simon-Hinkelmann, sagte dies am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Jetzt wolle die Frau gemeinsam mit der Kirche die Geschichte öffentlich machen.

Bei einer Pressekonferenz am Montag solle es auch um die innerkirchliche Aufarbeitung von Missbrauchsfällen gehen. Die Frau habe von der Landeskirche eine Anerkennungssumme von 35.000 Euro erhalten, sagte der Kirchensprecher. Das sei die höchste Summe, die die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers bisher bei Missbrauchsfällen gezahlt habe. „So umfassend hat es bisher noch keine Aufarbeitung gegeben.“ Der Pastor sei bereits gestorben.

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