Ordensfrau: Corona offenbart Änderungsbedarf in der Kirche – „Abhängigkeit nimmt uns die Würde“


Die gesammelten Erfahrungen während der Corona-Krise mit der Kirche offenbaren einen Änderungsbedarf, so die „Ordensfrauen für Menschenwürde“. Zu viel sei abhängig von einem geweihten Amtsträger oder drehe sich um seine Person.

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Spooky: Betende Ordensfrauen © Jean-Matthieu Gautier (KNA)

Nach den Worten von Schwester Susanne Schneider von den „Ordensfrauen für Menschenwürde“ haben die Einschränkungen bei Gottesdiensten in der Corona-Pandemie Änderungsbedarf in der Kirche offenbart. Man habe sich bei der alternativen Gestaltung von Gottesdiensten auf ein Abenteuer eingelassen, sagte Schneider in einem am Montag veröffentlichten Interview des Portals katholisch.de.

Hintergrund ist das Schreiben „Fülle in der verordneten Leere – Reflexionen über Ostererfahrungen während der Corona-Krise 2020“. Darin seien Erfahrungen zusammengetragen worden, was auch anderen eine Hilfe sein könnte, „wenn wir zu Papier bringen, wie es uns damit ergangen ist beispielsweise, am Hochfest Ostern einen Wortgottesdienst zu feiern“, erklärte Schneider.

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