Hitze in Sibirien: Forscher über Rekordtemperaturen besorgt


Sibirien flirrt vor Hitze. Im Juni gab es – wieder mal – einen Rekord. Das hat Folgen: Sichtbar sind vor allem die großen Waldbrände. Doch die Hitze in Sibirien hat auch Auswirkungen, die Deutschland zu spüren bekommen könnte.

Werner Eckert | tagesschau.de

Diese Aufnahme der NASA zeigt die Waldbrände Ende Juni 2020 und ihre Auswirkungen. | Bildquelle: NASA HANDOUT/EPA-EFE/Shutterstock

Am 20. Juni hat die örtliche Wetterstation im ostsibirischen Werchojansk 38 Grad Celsius gemessen. Das ist ein neuer Rekord. Der Wert muss zwar durch die Welt-Meteorologie-Organisation WMO noch bestätigt werden, aber ganz unwahrscheinlich ist er nicht, denn auch das europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen ECMWF hat 37 Grad für diese Region errechnet.

Der Corpernicus-Klimawandeldienst gibt aber auch für die gesamte Region des arktischen Sibirien eine Juni-Durchschnittstemperatur von fünf Grad über Normal an. Das ist noch einmal ein Grad mehr als in den beiden vorhergegangenen und ebenfalls sehr heißen Jahren.

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