Klimawandel: Höhere Wellen an arktischen Küsten


Gefährliche Brandung: An den arktischen Küsten könnten die Wellen künftig um bis zu sechs Meter höher werden – mit fatalen Folgen für Küsten und Bewohner. Denn dadurch mehren sich Überflutungen und Erosion der bisher meist von Meereis geschützten Küsten. Zudem könnten schwere Sturmfluten deutlich häufiger werden, wie eine Klimasimulation ergab. Denn weil das Meereis schwindet, schaukeln sich Winde und Wellen auf dem Nordpolarmeer höher auf.

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Sturmwellen im Küstenort Tuktoyaktuk in der kanadischen Arktis – starke Brandung und Überflutungen werden wegen des Klimawandels in der Arktis künftig häufiger. © Weronika Murray.

Die Arktis ist ein Hotspot des Klimawandels. Die Temperaturen steigen, das Meereis schwindet und die eisfreien Gebiete des Nordpolarmeers vergrößern sich. Gleichzeitig verschärfen sich die jahreszeitlichen Unterschiede, das Meereis wird saisonaler. An Land verursacht der tauende und zusammensinkende Permafrost Schäden an Straßen, Gebäuden und anderer Infrastruktur.

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