Mennoniten-Gemeinde erfasste Kontaktdaten der Gottesdienst-Besucher nicht

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Nach den Corona-Infektionen bei einer evangelischen Freikirchen-Gemeinde im nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen gestaltet sich die Durchsetzung der Quarantäne schwieriger als erwartet.

Deutschlandfunk/Nachrichten

Coronavirus-Teströhrchen (imago images / Sven Simon)

Wie die Kreisverwaltung bestätigte, hat die Mennoniten-Gemeinde die Kontaktdaten ihrer Gottesdienstbesucher nicht erfasst. Die zweiwöchige Quarantäne soll für alle Personen gelten, die an Veranstaltungen der Freikirche teilgenommen haben oder deren eigene Schule besuchten. Der Kreis rechnet mit rund 1.000 Personen. Sie sollen alle bis Ende der Woche getestet werden.

Das Virus war bei einer zwölfköpfigen Familie festgestellt worden, die der Gemeinde angehört. Im Mai war es bereits bei freikirchlichen Gemeinden in Frankfurt am Main und Bremerhaven zu Corona-Infektionen gekommen.