Mitarbeiter des Bundespresseamtes unter Spionageverdacht


Der Mann steht im Verdacht, über Jahre hinweg für einen ägyptischen Geheimdienst gearbeitet zu haben. Das Ermittlungsverfahren gegen ihn dauere noch an, heißt es im Verfassungsschutzbericht.

Süddeutsche Zeitung

Ein Beschäftigter des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung steht im Verdacht, über Jahre hinweg für einen ägyptischen Geheimdienst gearbeitet zu haben. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht hervor, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Darin heißt es: „Im Dezember 2019 wurden durch das Bundeskriminalamt im Auftrag des Generalbundesanwalts Exekutivmaßnahmen gegen einen Mitarbeiter des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung durchgeführt, der über Jahre hinweg einem ägyptischen Nachrichtendienst zugearbeitet haben soll. Das Ermittlungsverfahren dauert an.“

Der Generalbundesanwalt bestätigte Bild zufolge, dass gegen den Mann wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit ermittelt werde. Demnach handelt es sich um einen Mitarbeiter des Besucherdienstes, dessen Räumlichkeiten durchsucht wurden.

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