Corona-Ausbruch auf der Krebsstation: Patient Null bekannt

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Der Ernstfall ist eingetreten: Auf der Krebsstation des Klinikums Freising hat einen Corona-Ausbruch gegeben. Wie Dr. Christian Fiedler, Pandemiebeauftragter des Krankenhauses, am Freitag bei einer Pressekonferenz im Landratsamt mitteilte, wurden fünf Personen auf der Onkologie positiv getestet – zwei Mitarbeiter, drei Patienten.

Manuel Eser | Merkur.de

Über den Corona-Ausbruch im Klinikum berichteten (v.l.) Christian Fiedler und Markus Neumaier, Maren Kreuzer (Klinikum), Kathrin Mariß-Heinrich (Gesundheitsamt), Tobias Dippold (Amt für Sicherheit und Ordnung) und Landrat Helmut Petz. © Lehmann

Bei dem Patienten Null auf der Krebsstation handelt es sich um einen Pflegeschüler, teilte Fiedler mit. „Bei Dienstbeginn zu Wochenanfang hat er sich unwohl gefühlt und wurde sofort nach Hause geschickt.“ Der Rachenabstrich, der noch am Montag durchgeführt wurde, ergab tags darauf Gewissheit: Der Mitarbeiter hatte Covid-19.

Pflegeschüler hat Patienten beim Waschen angesteckt

Das Contact Tracing Team wurde sofort aktiv und identifizierte alle Kontaktpersonen von Patient Null. Neben einer Pflegerin wurden auch drei Onkologie-Patienten Corona-positiv getestet. Während sich der Pflegeschüler auf dem Weg der Besserung befindet, leidet seine Kollegin laut Fiedler noch unter Fieber. „Die drei Patienten sind aber symptomfrei.“

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