Schuppentiere und Tiger werden im grossen Stil illegal gehandelt – und Aale


Zum zweiten Mal berichtet ein Uno-Gremium, welche Tier- und Pflanzenarten in welchem Umfang gewildert und verkauft werden. Nur in wenigen Bereichen hat sich die Lage verbessert.

Neue Zürcher Zeitung

Der Europäische Flussaal (Anguilla anguilla) ist als Jungtier durchsichtig und wird deshalb «Glasaal» genannt. Vor illegalem Handel schützt ihn das nicht. A. Hartl / Imago

Schuppentiere, Nashörner, Tiger, Elfenbein: Dass sie in einem Bericht über illegalen Handel mit Tieren (oder Teile von ihnen) vorkommen, ist – leider – wenig überraschend. Aber Aale?

Und doch: In dem am Freitag in Wien vorgestellten zweiten «World Wildlife Crime Report», dem Bericht zum illegalen Handel mit Wildtieren und -pflanzen des Uno-Büros zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), heisst es, der illegale Handel mit Aalen habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Der Weg der organisierten Kriminalität führt dabei von Europa nach Asien, wo Aale in vielen Ländern als Delikatesse gelten.

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