Corona: Pandemie-Stress geht aufs Herz


Nichtvirale Nebenwirkung: Der Stress der Corona-Pandemie hat vielen Menschen buchstäblich das Herz gebrochen. Denn das „Broken-Heart“-Syndrom kommt mancherorts jetzt fünfmal häufiger vor als zuvor, wie eine Studie belegt. Das stressbedingte Herzleiden ruft ähnliche Symptome wie ein Herzinfarkt hervor, geht aber auf andere Veränderungen am Herzen zurück. Die Zunahme dieser Stress-Kardiomyopathie unterstreicht die psychischen Belastungen, die die Pandemie mit sich bringt.

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Während der Corona-Pandemie leiden mehr Menschen unter den „Broken-Heart“-Syndrom. © drmicrobe/ iStock

Wenn Menschen extremen Stress oder emotionale Krisen erleben, leidet nicht nur die Psyche. Diese Erfahrungen wirken sich auch direkt auf den Körper aus – und können sogar das Herz schwer in Mitleidenschaft ziehen, wie Mediziner in den 1990er Jahren entdeckten. Auf den ersten Blick leiden die Betroffenen des Broken-Heart-Syndroms an einem typischen Herzinfarkt: Sie haben Schmerzen in der Brust, Luftnot und erleiden einen Kreislaufkollaps. Auch das EKG zeigt Auffälligkeiten.

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