Umbau der Berliner Hedwigs-Kathedrale wieder vor Gericht


Der Umbau der Berliner St. Hedwigs-Kathedrale kommt wieder vor Gericht. Am Dienstag verhandelt das Landgericht eine Urheberrechtsklage gegen die Neugestaltung des Innenraums. Die sechs Kläger sind Künstler, die um 1960 an der Ausgestaltung der wiederaufgebauten katholischen Kirche beteiligt waren, oder deren Rechtsnachfolger. (Aktenzeichen 15 O 389/18)

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Mit der Klage soll die 1963 abgeschlossene Innenraumgestaltung des Architekten Hans Schwippert (1899-1973) erhalten werden. Die Kritik der Kläger richtet sich vor allem gegen die geplante Schließung der zentralen, rund acht Meter breiten Bodenöffnung mit Treppe in die Unterkirche. Dadurch soll künftig der Altar mehr in die Mitte und damit näher an die Gottesdienstgemeinde gerückt werden. In der Unterkirche befindet sich unter anderem die Grabkapelle des nach Nazi-Haft gestorbenen Dompropstes Bernhard Lichtenberg (1875-1943).

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