Innenministerium kritisiert Kirchenasyl – Kirchen wehren sich


2018 hatte die Innenministerkonferenz eine Neuregelung des Kirchenasyls beschlossen. Nun moniert ein interner Bericht des Innenministeriums offenbar, dass manche Regelungen nicht eingehalten würden. Beide Kirchen weisen die Kritik zurück.

katholisch.de

Ein interner Bericht aus dem Bundesinnenministerium enthält offenbar Kritik am Kirchenasyl. Bestimmte Regelungen würden in der Praxis nicht eingehalten, heißt es darin laut Angaben der „Welt“ (Dienstag). So müssten Asylbewerber das Kirchenasyl eigentlich innerhalb von drei Tagen verlassen, nachdem sie als Härtefall einen Ablehnungsbescheid erhalten haben – doch „dies geschah in den letzten Jahren nicht“.

2018 hatte die Innenministerkonferenz eine Neuregelung des Kirchenasyls beschlossen. Dadurch habe die Entwicklung jedoch „nicht durchbrochen“ werden können, so das Ministerium.

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