Killerroboter: US Air Force will Kampfjets durch Skyborg-Drohnen ersetzen


Das autonome KI-Waffensystem Skyborg soll eine Mischung zwischen einem unbemannten Flugobjekt und einer Cruise Missile werden und 2023 einsatzbereit sein.

Stefan Krempl | heise online

So könnte ein Skyborg nach Vorstellung des AFRL aussehen. (Bild: AFRL)

Die US Air Force arbeitet an einem Update für den Luftkrieg. Die Hauptrolle soll dabei das autonome Waffensystem Skyborg spielen, dessen erste betriebsfähige Versionen schon 2023 verfügbar sein könnten. So wie sich der Begriff aus den Worten für Himmel oder auch das aus „Terminator“ bekannte Skynet und Cyborg zusammensetzt, beschreibt die Streitkrafteinheit die vorgesehene Technik als einen Zwitter aus einer bewaffneten, speziell gefertigten Drohne und einer massenhaft einsetzbaren Cruise Missile.

Mittelfristig soll die Skyborg-Familie laut US-Medienberichten Angriffsdrohnen wie die MQ-9 Reaper, Kampfjets wie den F16 oder auch Langstreckenbomber wie den sich ebenfalls noch in Entwicklung befindlichen Northrop Grumman B-21 ersetzen. Laut Aviation Week wird die Plattform auch einen Testfall für einen radikalen Wechsel in der Beschaffungsphilosophie der US Air Force bilden.

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