Erzapostel Schönborn in Sorge über „stillschweigende“ Austritte – er kann die ja mit Musik verabschieden


Kardinal Christoph Schönborn zeigt sich besorgt über die wachsende Zahl von Kirchenaustritten. „Es gibt ein Phänomen, das die Kirche weltweit und besonders bei uns betrifft: Das sind die, die der Kirche stillschweigend den Rücken kehren.“

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Das sagte der Wiener Kardinal in einem Interview mit der Kooperationsredaktion der österreichischen Kirchenzeitungen. „Aber das ist ein Teil der Religionsfreiheit“, so der langjährige Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz. „Wir sind keine Zwangsgemeinschaft. Das ist die Freiheit, die Gott uns gegeben hat.“

Bilanz seiner Zeit als Wiener Erzbischof

In dem Interview zieht der 75-Jährige auch eine Bilanz seiner Zeit als Wiener Erzbischof. Eine starke Familie, sehr gute Freunde und ein tief sitzendes Gottvertrauen hätten ihn auch in so manchen schwierigen Zeiten getragen, sagte der Kardinal, der in den letzten Jahren unter anderem eine Krebserkrankung zu bewältigen hatte. „Vieles, was mir als Verdienst angerechnet wurde, war Fügung“

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