In geschmuggelten Schuppentieren tauchen abermals Sars-CoV-2-ähnliche Viren auf

coronavirus sars-cov-2

Das Coronavirus steckt noch ungeborene Kinder im Mutterleib an. Warum Hydroxychloroquin und das HIV-Medikament Lopinavir bei Covid-19 nicht helfen. Wie ein Frühwarnsystem für Zoonosen vor neuen Pandemien wie der jetzigen schützen könnte. Diese und weitere Forschungsergebnisse zu Sars-CoV-2 und Covid-19.

Neue Zürcher Zeitung

Noch immer ist nicht geklärt, von welchem Tier Sars-CoV-2 auf den Menschen übergesprungen ist. Das über das komplette Genom am engsten mit ihm verwandte Virus stammt aus Fledermäusen. Aus Schuppentieren hatten Forscher früh im Verlauf der Pandemie ein Virus isoliert, dessen Rezeptor-Bindungsstelle jener von Sars-CoV-2 extrem ähnlich ist. Mit dieser Stelle dockt das Virus bei der Infektion an Zellen an; die entsprechenden Rezeptoren von Mensch und Schuppentier sind einander sehr ähnlich. Doch nicht nur diese: Auch die von den jeweiligen Erregern verursachten Krankheitsbilder gleichen sich, wie chinesische Forscher in einer noch nicht von Fachkollegen begutachteten Vorab-Publikation berichten.

weiterlesen