Seehofer verteidigt Absage an Studie Rassismus und Polizei


Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat seine Entscheidung verteidigt, keine Untersuchung in Auftrag zu geben, die sich mit strukturellem Rassismus der Polizei in Form von „Racial Profiling“ beschäftigt.

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Stattdessen plant er, ein Lagebild zum Extremismus in den Sicherheitsbehörden zu erstellen, wie er in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag) bekräftigte.

„Die Polizei steht seit Wochen stark in der Kritik und ich möchte, dass wir zu einer sachlichen Diskussion zurückkommen“, sagte Seehofer. „Dazu brauchen wir ein Lagebild über Extremismus, Antisemitismus und Rassismus im öffentlichen Dienst.“ Man werde mit den Sicherheitsbehörden beginnen und in einem zweiten Schritt den gesamten öffentlichen Dienst beurteilen. Zudem wolle er einen Bericht zu Rassismus in Deutschland vorlegen, der Auftrag dazu sei bereits erteilt, betonte Seehofer.

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