Der Papst und die Kritik von rechts


Papst Franziskus sieht sich mit massiver Kritik konfrontiert. Konservative Kirchenkreise lassen kein gutes Haar an ihm. Der Widerstand gegen sein Pontifikat ist aber keine allein kircheninterne Angelegenheit mehr. Franziskus hat sich auch Feinde außerhalb der Kirche gemacht.

religion.ORF.at

Relativismus, Modernismus, falsche Ökumene: Die Liste der Vorwürfe konservativer und traditionalistischer Kritiker ist lang. In dem Synodendokument „Amoris laetitia“ über die Liebe in der Familie vermissen sie das eindeutige Verbot einer Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion.

Im „Dokument über die Geschwisterlichkeit aller Menschen“, das der Papst 2019 in Abu Dhabi unterzeichnete, sehen sie eine Preisgabe katholischer Lehre zugunsten einer allgemein-menschlichen Brüderlichkeit.

Zum Rücktritt aufgefordert

Erzbischof Carlo Maria Vigano, ehemaliger päpstlicher Nuntius in den USA, hat Franziskus bereits im Zusammenhang mit einem Missbrauchsfall in den USA offen zum Rücktritt aufgefordert. Zuletzt warf er dem Papst vor, eine schismatische „Neo-Kirche“ etablieren zu wollen.

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