Sars-CoV-2 in USA, Israel und Ägypten: Virus im Gefängnis und Krankenhaus

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In Florida stecken sich täglich mehr als 10.000 Menschen an, in Ägyptens Gefängnissen grassiert das Virus. In Israel streiken PflegerInnen gegen den Notstand.

taz

In Israels Krankenhäusern herrscht angesichts steigender Infektionszahlen der Pflegenotstand Foto: Gil Cohen Magen/XinHua/dpa

Mitten in der Coronakrise sind KrankenpflegerInnen in Israel am Montag in den Streik getreten. Sie wollen damit gegen den Pflegenotstand protestieren, der durch die Pandemie noch verschärft wurde. Ein nächtlicher Verhandlungsmarathon mit dem Finanzministerium über eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen war zuvor gescheitert. Die Times of Israel schrieb, die Notfallversorgung sowie die Versorgung von Corona-Patienten sollten trotz des Streiks gewährleistet bleiben.

In israelischen Krankenhäusern herrscht nach Medienberichten ein starker Personalmangel. Außerdem seien gegenwärtig rund tausend KrankenpflegerInnen in Corona-Quarantäne, berichtete das israelische Fernsehen am Montag. Tage in Quarantäne würden als Krankentage angerechnet. In Israel streiken bereits seit mehreren Wochen auch die Sozialarbeiter.

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