Regierungssprecher: Papst in Hagia Sophia eingeladen


Der Papst ist in der Hagia Sophia willkommen – auch wenn die ehemals christliche Kirche nun wieder eine Moschee wird. So reagiert die türkische Regierung auf Kritik von Papst Franziskus an der international umstrittenen Entscheidung.

katholisch.de

Papst Franziskus ist in der zur Moschee umgewandelten Hagia Sophia jederzeit willkommen. Das sagte der Sprecher des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, İbrahim Kalın, laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Wochenende. Die ehemalige christliche Kirche, die bisher als Museum genutzt wurde, sei weiterhin „absolut offen für alle – Gläubige, Nicht-Gläubige, Muslime, Christen und Buddhisten“. Die Türkei lade „jeden ein, den Papst eingeschlossen“. Auch bestehe keine Gefahr für die Mosaike mit christlichen Darstellungen. Man treffe Vorkehrungen, um sie während muslimischer Gebete zu bedecken, sie würden aber nicht angetastet. 

Verschiedene Medien hatten berichtet, Erdoğan habe den Papst zum ersten Freitagsgebet in der Moschee eingeladen. Auf Anfrage der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) erklärte die türkische Botschaft beim Heiligen Stuhl, dass es keine offizielle Einladung gebe.

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