Ein Vogel hält ganz Kreuzberg in Atem


Seit Jahren attackiert eine Krähe in Kreuzberg Fußgänger und Radfahrer. Die Polizei ist machtlos, der Gehweg wird zur No-Go-Area. Eine Glosse.

Felix Hackenbruch | DER TAGESSPIEGEL

Krasse Krähe. Selbst die Bundespolizei weiß sich nicht zu helfen.Foto: Felix Hackenbruch

In Kreuzberg hat es die Polizei normalerweise mit ganz schweren Jungs zu tun. Diebe, Dealer, Clans. Selbst der Regierende gestand 2018, in manchen Gegenden nachts lieber das Taxi zu benutzen. No-go-Areas. Doch auch am helllichten Tag gibt es Ecken, die man besser meiden sollte. Zum Beispiel auf meinem Arbeitsweg am Schöneberger Ufer.

Verrückte Vögel treiben hier seit Jahren ihr Unwesen, Blut floss schon – und die Ordnungskräfte sind völlig hilflos. Dabei befindet sich der Tatort direkt vor dem Gebäude der Bundespolizeidirektion 11. Dort werden laut Homepage „alle Spezialkräfte der Bundespolizei gebündelt und unter einheitlicher Führung zusammengefasst. Damit werden die Fähigkeiten der Bundespolizei zur Lagebewältigung bei komplexen, lebensbedrohlichen Einsatzlagen im In- und Ausland besser koordiniert.“

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