Fleischbarone nicht aus Verantwortung lassen


Hubertus Heil will ein Gesetz zu Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Fleischwirtschaft vorlegen. Das geht dem DGB nicht weit genug. Vertreter der Unternehmen indes warnen vor einer „abstrusen Ungleichbehandlung“ gegenüber anderen Branchen.

evangelisch.de

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dringt auf eine strikte Gesetzgebung für bessere Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie. Die stellvertretende Vorsitzende des DGB-Bundesvorstands, Anja Piel, sagte dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin, der Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sei „eine gute Basis, um gegen die menschenverachtenden Zustände und die Ausbeutung in den Schlachthöfen vorzugehen“. „Aber wir wollen, dass er nachgeschärft wird, damit keine Schlupflöcher entstehen“, fügte sie hinzu. Die Fleischwirtschaft indes hält das von der Bundesregierung geplante Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit für verfassungswidrig und prognostiziert deutlich steigende Preise.

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