Ermittlungen nach Bootstour mit Hakenkreuzfahne


Nach einer Schlauchboottour mutmaßlicher Rechtsextremisten auf der Mulde, bei der eine Hakenkreuz-Fahne gehisst wurde, hat die Soko Rex des Landeskriminalamtes Sachsen die Ermittlungen übernommen. Hintergrund sei die offensichtlich politische Motivation der Täter, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Leipzig dem Evangelischen Pressedienst (epd).

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Die Gruppe hatte am Samstag nach Polizeiangaben bei der Bootstour in der Region Leipzig auch den Hitlergruß gezeigt und nationalsozialistische Slogans gerufen.

Die Polizei nahm nach eigenen Angaben die Personalien von elf Männern im Alter zwischen 30 und 37 Jahren auf. Da sie stark alkoholisiert schienen, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme bei allen Tatverdächtigen an. Ermittelt wird wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Trunkenheit im Verkehr.

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