„NSU 2.0“-Drohmails: Illegale Waffen bei Ex-Polizisten gefunden


Bei dem in der Affäre um die rechtsextremen „NSU 2.0“-Drohmails beschuldigten Ex-Polizisten haben Ermittler mutmaßlich illegale Waffen gefunden. Nun wird gegen den 63-Jährigen auch wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt.

tagesschau.de

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Ex-Polizisten aus Landshut, der bei den Ermittlungen im Fall „NSU 2.0“ unter Verdacht geraten ist, wurden drei illegale Schusswaffen gefunden. Das bestätigte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Konkret handle es sich bei dem Fund um eine Pumpgun und zwei Pistolen. Außerdem seien in seiner Wohnung weitere verbotene Gegenstände wie Pfefferspray und Schlagstöcke gefunden worden. „Damit besteht neben und völlig unabhängig von den Tatvorwürfen im Zusammenhang mit ‚NSU 2.0‘ ein gesonderter Tatverdacht wegen Verstößen gegen das Waffengesetz“, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen führt die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET).

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