Wie die Darmflora Alzheimer beeinflusst


Eine Studie verdeutlicht erneut die Bedeutung der „Darm-Hirn-Achse“: Forscher haben an Mäusen als Modell neue Hinweise darauf geliefert, wie ein Ungleichgewicht von Bakterien im Verdauungssystem mit der Alzheimer-Krankheit verbunden ist. Ihre Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine Optimierung der Darmflora durch eine bessere Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel die Entwicklung der Demenzerkrankung hemmen könnte.

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Die Bakterien in unserem Darm haben auch mit neurologischen Prozessen im Körper zu tun. (Bild: ChrisChrisW/iStock)

Die Bedeutung der Darmflora für die Gesundheit des Menschen rückt immer mehr in den Fokus der Wissenschaft. Jüngste Forschungen haben gezeigt, dass die Zusammensetzung von Bakterienpopulationen im Verdauungstrakt nicht nur mit dem Immunsystem und rein körperlichen Erkrankungen verknüpft ist, sondern auch mit psychischen oder neurodegenerativen Erkrankungen – so auch mit Alzheimer. Bei dieser mit dem Altern und weiteren Risikofaktoren verbundenen Demenzerkrankung bilden sich sogenannte Beta-Amyloid-Plaques, die zu einer Beeinträchtigung der Funktion von Nervenzellen und zu ihrem Absterben führen.

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