Bischofskonferenz: Keine Überlegungen, die Kirchensteuer zu reduzieren


EKD-Chef Heinrich Bedford-Strohm hat eine Absenkung der Kirchensteuer für bestimmte Gruppen wie Berufseinsteiger ins Gespräch gebracht. Die Deutsche Bischofskonferenz stellt keine derartigen Überlegungen an – und begründet das auch.

katholisch.de

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) plant keine Absenkung der Kirchensteuer für bestimmte Gruppen. „Bei uns gibt es keine Überlegungen, die Kirchensteuer für Berufseinsteiger zu reduzieren“, erklärte die DBK auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Montag in Bonn. Basis für die Berechnung der Kirchensteuer sei die staatliche Lohn- und Einkommensteuer. Das bedeute, es zahlten grundsätzlich nur diejenigen Kirchenmitglieder Kirchensteuer, die hierzu aufgrund ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in der Lage seien, hieß es. „Dies sind knapp die Hälfte der Katholiken.“ Wer keine Lohn- und Einkommensteuer zahle, sei grundsätzlich auch kein Kirchensteuerzahler. Das gelte für Geringverdiener, meistens auch Rentner, Arbeitslose, Kinder sowie Schüler und Studierende, so die Bischofskonferenz.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hatte zuvor eine Absenkung der Kirchensteuer ins Gespräch gebracht.

weiterlesen