Neue Entdeckungen beim Stonehenge von Sachsen-Anhalt


Am Ringheiligtum von Pömmelte wird weiter gegraben. Mit etwa 50 Langhäusern entdeckten Archäologen die wohl größte frühbronzezeitliche Siedlung Mitteleuropas.

Rolf Brockschmidt | DER TAGESSPIEGEL

Drohnenaufnahme über Grabungsschnitte im Umfeld des Ringheiligtums. Die weißen Rechtecke markieren Grundrisse bereits vermessener…Foto: LDA Sachsen-Anhalt; M. Zirn

Stonehenge ist den meisten von uns ein Begriff – aber Pömmelte? Dabei kann es das 1991 durch Luftbildaufnahmen entdeckte Ringheiligtum bei Pömmelte-Zackmünde südlich von Magdeburg, nahe der Elbe, durchaus mit Stonehenge aufnehmen.

Seit 2016 kann man die Bedeutung von Pömmelte auch als Laie erfassen, denn damals hatte sich das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt entschlossen, das Ringheiligtum originalgetreu zu rekonstruieren und die Holzpfähle wieder in die freigelegten Pfostenlöcher einzusetzen.

Von außen betrachtet wirkt das Ringheiligtum zunächst wie ein Fort aus der Pionierzeit des Wilden Westens. Kahle, aber geglättete und oben abgerundete Baumstämme bilden einen gewaltigen runden Palisadenzaun.

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