Trumps neuer Botschafter für Berlin: Vergangenheitsbewältigung hält er für eine „kranke deutsche Mentalität“


Douglas Macgregor soll neuer US-Botschafter werden. Nun kursieren brisante Zitate von dem Mann, der auch beim russischen Propagandasender RT auftritt.

Malte Lehming | DER TAGESSPIEGEL

Immer gut für ein offenes Wort, Douglas Macgregor.Foto: Dan Neal/U.S. Army/dpa

Kann es sein, dass sich die Deutschen nach Richard Grenell zurücksehnen werden? Jenem Statthalter Donald Trumps in Berlin, der zwei Jahre lang keine Gelegenheit ausgelassen hatte, der gesamten politischen Klasse auf die Nerven zu gehen?

Nun denn, werfen wir einen Blick auf dessen designierten Nachfolger, Ex-Oberst Douglas Macgregor. Der kennt zumindest das Terrain, war in Deutschland stationiert, spricht Deutsch, war Planungschef für den Oberbefehlshaber der Nato-Streitkräfte im Kosovokrieg.

Nun hat der Sender CNN einige Äußerungen Macgregors zusammengetragen, der immer wieder gerne beim konservativen Sender FoxNews und dem russischen RT auftritt. Die Deutschen etwa kritisiert er dafür, „Millionen von unerwünschten muslimischen Invasoren“ üppige Sozialhilfe zu geben, statt die Bundeswehr aufzurüsten.

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