100 Millionen Blitzeinschläge bleiben nicht ohne Wirkung


Forscher rechneten die Blitzhäufigkeit in den Tropen und den daraus entspringenden Schaden am Wald hoch

DERSTANDARD

Ein Blitz fährt auf Panama City hernieder. Nicht allzuweit von dort entfernt haben Forscher die Auswirkungen von Blitzen auf den Regenwald untersucht. Foto: APA/AFP/LUIS ACOSTA

Dürreperioden, Waldbrände, Wirbelstürme: All das sind bekannte und vielfach beforschte Faktoren, die großen Einfluss auf das Gedeihen tropischer Regenwälder nehmen können. Dazu komme aber noch ein weiterer, ebenso wichtiger, der bislang übersehen wurde, berichtet das Smithsonian Tropical Research Institute. Und gemeint ist diesmal nicht der Mensch (der spielt in dieser Umweltstudie ausnahmsweise keine Rolle), sondern der Blitz. Beziehungsweise die atemberaubend hohe Zahl von Blitzen, die alljährlich in den Tropen einschlägt.

Über 100 Millionen Blitzeinschläge sind es laut dem Forscherteam pro Jahr – an Land, wohlgemerkt. Blitze über tropischen Meeresregionen wurden nicht mit eingerechnet. Die Zahlen beruhen auf Daten des Earth Networks Global Lightning Network (ENGLN) und wurden zur Ausgangsbasis für eine neue Studie, die im Fachjournal „Global Change Biology“ erschienen ist.

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