Berliner Dom leidet unter Corona-Folgen

Berliner Dom, Ostseite Berliner Schloss und Nicolai-Viertel

Touristen sind die Haupteinnahmequelle des Berliner Doms – in der Coronakrise kommen kaum noch Menschen zum Sightseeing in die Kirche. Wie kann sich die Kirche mitten in Berlin über Wasser halten? 

DOMRADIO.DE

Der Berliner Dom sucht wegen dramatischer Einnahmeverluste durch die Corona-Pandemie nach neuen Finanzierungswegen. Durch die Corona-Krise seien nahezu 90 Prozent der Einnahmen weggebrochen, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Domkirchenkollegiums, Ulrich Schulte am Hülse, dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Ein langfristiger Lösungsansatz bestehe darin, die hohe Abhängigkeit des Domes von den schwankenden Besucherzahlen zu verringern. Der Wegfall der Einnahmen könne etwa durch Vermietung und Verpachtung kompensiert werden. 2019 lag der Etat des Domes bei 6,1 Millionen Euro. Pro Jahr werden etwa 800.000 Besucher gezählt. Erwachsene zahlen außerhalb von Gottesdiensten und Veranstaltungen sieben Euro Eintritt.

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