Schadstoffe aus Plastikmüll in Meeressäugern nachgewiesen

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Neue Gifte: Meeressäuger sind nicht nur durch „alte“ Umweltgifte wie PCB belastet, sondern auch durch neue Chemikalien aus Plastik und Kosmetikprodukten. Das belegen Analysen bei gestrandeten Delfinen und Zwergpottwalen. In ihnen fanden die Wissenschaftler unter anderem erhöhte Werte von Triclosan, Atrazin oder Plastikzusatzstoffen wie Bisphenol A. Auch die Schwermetallkonzentrationen waren teils drastisch erhöht.

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Dieser an der Küste gestrandete Breitschnabeldelfin hatte erhöhte Werte von Schwermetallen und organischen Schadstoffen im Fettgewebe und in der Leber. © Wendy Marks

Ob Schwermetalle oder langlebige organische Schadstoffe aus Pestiziden, Flammschutzmitteln oder anderen menschengemachten Chemikalien: Viele Umweltgifte aus menschlicher Produktion gelangen mit den Flüssen in die Ozeane und reichern sich dort vor allem in Raubfischen und Meeressäugern an. Selbst seit fast 20 Jahren verbotene Schadstoffe wie PCB sind in teils hohen Konzentrationen bei Delfinen und Orcas nachweisbar.

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