Zweifelhafte Vorbilder: An diese Schutzpatrone können sich Jugendliche wenden


Junge Menschen brauchen Vorbilder, heißt es oft. Fündig werden können sie unter den Heiligen der Kirche. Am Internationalen Tag der Jugend hat katholisch.de eine Auswahl von Schutzpatronen der Jugendlichen zusammengestellt.

Matthias Altmann | katholisch.de

Geisterbeschwörung. Bild: © Hannah Küppers (Symbolbild)

Mut, Glaubensstärke und soziales Engagement: Das sind die Merkmale der Heiligen, die später zu Schutzpatronen der Jugendlichen ernannt worden sind. Der Internationale Tag der Jugend, der vor einigen Jahren ins Leben gerufen wurde, ist ein guter Anlass, um an ihr Vermächtnis zu erinnern.

Don Bosco

Er war sozusagen schon zu Lebzeiten ein Patron der Jugend, der italienische Priester Giovanni Bosco (1815-1888). Durch einen frühen Schicksalsschlag – er verlor seinen Vater, als er noch ein Kind war – wusste er früh, was es bedeutet, auf der Schattenseite des Lebens zu wandern. So widmete er sich später als Pfarrer in Turin liebevoll der Erziehung und Fürsorge benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Vom industriellen Aufschwung zurückgelassen, fristeten viele der jungen Menschen ein von bitterer Armut und Perspektivlosigkeit geprägtes Dasein in Arbeitslosigkeit. Don Bosco richtete in den Arbeitervierteln sogenannte Oratorien ein, mit denen er ihnen einen harmonischen Raum zum Leben, Lernen, Spielen und Glauben schenkte. Später gründete er Schulen und Lehrstätten, bot den jungen Menschen Arbeit und ein sicheres Zuhause. Schnell gelang es ihm, die Herzen der Jugendlichen zu erreichen und sie zu einem reflektierten, gewaltfreien und verantwortungsvollen Leben heranzuziehen. Bis heute gehört die von ihm zur „Rettung der Jugend“ ins Leben gerufene Kongregation der Salesianer zu den größten Männerorden der katholischen Kirche.

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