Auch Tiere praktizieren Social Distancing


Tierischer Infektionsschutz: Der Mensch ist nicht das einzige Wesen, das bei einer Seuche social Distancing praktiziert. Es gibt auch viele Tierarten, die ihr Sozialverhalten ändern, um sich oder ihre Artgenossen vor Ansteckung zu schützen. So verlassen infizierte Ameisen und Bienen oft das Nest, karibische Krebse ihre gemeinsamen Wohnhöhlen. Einige Primaten meiden von Parasiten befallene Artgenossen. Es gibt aber auch Gegenbeispiele.

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Krähen haben wenig Angst vor toten oder kranken Artgenossen. Andere Tierarten aber praktizieren im Seuchenfall durchaus Formen des Social Distancing. © Kaeli Swift

Quarantäne, Abstandhalten und eine Eingrenzung der Sozialkontakte sollen dabei helfen, die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu bremsen. Dieses Social Distancing trägt dazu bei, das Ansteckungsrisiko zu verringern. Die Isolierung Infizierter, das Vermeiden von zu großer Nähe und eine verstärkte Hygiene wurden auch schon bei anderen, historischen Seuchen praktiziert – von der Lepra bis zur Pest.

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