Grünen-Konflikt über Homöopathie: Kampf um Kügelchen entschärft


Grünen-Chef Robert Habeck legt im Homöopathie-Streit einen pragmatischen Vorschlag vor: Wer einen Zusatztarif bucht, soll Kügelchen bezahlt bekommen.

Pascal Beucker | taz

Die Grünen scheinen eine Lösung ihres Streits über Homöopathie gefunden zu haben. Bislang ist nichts in trockenen Tüchern, ein Beschluss steht noch aus. Doch die Parteiführung zeigt sich zuversichtlich, einen pragmatischen Kompromiss gefunden zu haben: Krankenkassen sollen homöopatische Leistungen bezahlen dürfen – aber nur jenen, die einen entsprechenden Sondertarif gewählt haben.

So sieht es ein unter Federführung von Parteichef Robert Habeck erarbeitetes Papier vor, das jetzt an die innerparteilichen Kontrahent:innen verschickt wird. Nach abschließenden Beratungen soll es dann innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen vom Bundesvorstand beschlossen werden und schließlich ins Bundestagswahlprogramm einfließen. Das bestätigte ein führender Grüner der taz.

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