Studieren in der Coronakrise: Bundesregierung bleibt bei Einreisestopp


Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland dürfen nicht nach Deutschland einreisen, wenn ihr Studium ausschließlich digital stattfindet.

Jan Kixmüller | DER TAGESSPIEGEL

International ging es vor Corona an der Viadrina in Frankfurt zu – im digitalen Semester sieht das anders aus. Foto: Patrick Pleul, picture alliance / dpa

Trotz vielstimmiger Kritik am Einreisestopp für ausländische Studierende, die wegen Corona nur digitale Lehrveranstaltungen belegen können, bleibt es vorerst bei der restriktiven Regelung. Ob und inwiefern Lockerungen möglich sind, hänge von der Entwicklung der Pandemie ab, sagte Markus Lammert vom Bundesinnenministerium dem Tagesspiegel am Montag.

„Die Einreisebeschränkungen sind eine zeitlich befristete Maßnahme zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.“ Wichtigstes Ziel sei, die weitere Eindämmung der Pandemie zu sichern. Ausländischen Studierenden, die nicht aus der EU kommen, bleibt damit die Einreise nach Deutschland im Wintersemester verwehrt, wenn sie nicht nachweisen können, dass für ihren Studiengang eine Präsenzpflicht besteht.

weiterlesen