Sarmad A. – zwischen Fanatismus und psychischer Störung


Der irakische Attentäter ist schwer zu begreifen. Schon 2018 fiel er im Flüchtlingsheim mit Gewalt und irrem Gehabe auf.

Frank Jansen | DER TAGESSPIEGEL

Dieses Bild postete Sarmad A. auf Facebook. Mit diesem Auto rammte er später mehrere Motorradfahrer auf der A100.Foto: Facebook/Sarmad A.

Er wollte Menschen töten und nutzte ein Fahrzeug, wie es islamistische Terroristen häufig tun. Der Angriff von Sarmad A. erinnert an den Anschlag von Anis Amri auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, auch wenn dieser ein erheblich größeres Fahrzeug als Waffe einsetzte, einen Truck. Doch während bei Amri klar ist, dass er für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ morden wollte, wirkt die Tat von Sarmad A. wirr.

Nach der dritten Attacke auf Motorradfahrer rollte Sarmad A. auf der Stadtautobahn im Unfallchaos einen Gebetsteppich aus und begann zu beten. Womöglich mischen sich bei dem Mann aus dem Irak psychische Störung und politischer Fanatismus.

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