CoV: Südkorea schließt alle Gebetshäuser in Seoul

coronavirus sars-cov-2

Um eine neue Coronavirus-Infektionswelle in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul einzudämmen, haben die Behörden die Schließung aller Kirchen und Kultstätten anderer Religionen verfügt.

religion.ORF.at

Kirchen und andere Gebetshäuser sind geschlossen. APA/AFP/Jung Yeon-je

Die Coronavirus-Maßnahme gilt seit Mittwoch für die Region in und um Seoul, wie der Pressedienst AsiaNews berichtet. Neben dem Verbot zur Feier öffentlicher Gottesdienste gab Premierminister Chung Sye-kyun auch die vorübergehende Schließung von Nachtclubs und großer Restaurants bekannt. Generell sind zudem Versammlungen im Inneren mit mehr als 50 Menschen und 100 Teilnehmern im Freien untersagt.

Hintergrund ist ein Anstieg der Covid-19-Erkrankten in dem ostasiatischen Land, das lange als Musterland bei der Coronavirus-Bekämpfung galt. So hat das Nationale Kontrollzentrum für Infektionskrankheiten am Mittwoch 297 neue Erkrankte registriert, die Gesamtzahl wuchs damit auf mehr als 16.000 Covid-19-Fälle.

weiterlesen