Polizei warnt vor gefälschten Attesten gegen Masken-Pflicht


Ein offensichtlich wachsendes Problem: Maskenverweigerer legen aus dem Internet heruntergeladene Atteste vor. Jetzt startet die Polizei einen Aufruf.

DER TAGESSPIEGEL

Sachsen, Leipzig: Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn kontrolliert im Zug das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass ein selbstausgefülltes Attest aus dem Internet nicht von der Pflicht befreit, an Bahnhöfen und in Bussen und Bahnen eine Maske zu tragen. Immer wieder legten Menschen bei Verstößen Online-Atteste vor, die sie angeblich von der Pflicht befreiten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, teilte die Bundespolizeiinspektion Münster am Donnerstag mit.

Ein Arzt habe das Blanko-Attest auf seiner Homepage angeboten, Nutzer hätten ihm zufolge nur ihren Namen und ihre Adresse eintragen müssen. Dem widerspricht die Polizei: Mit dem Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse mache man sich strafbar. Dazu komme eine Anzeige, da Mund und Nase nicht bedeckt seien.

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