Warum seit Tagen Reichsbürger direkt vor dem Reichstag campieren dürfen


Bei einer wochenlangen Mahnwache wird Corona im Zentrum Berlins als eine Erfindung der globalen Eliten bezeichnet. Mittes Bezirksbürgermeister ist sauer.

Sandra Dassler, Saara von Alten | DER TAGESSPIEGEL

Der Bund hat die Demo erlaubt, der Bezirk Mitte sei allerdings nicht informiert worden, heißt es. Foto: saa

Es ist heiß in der Hauptstadt – auch vor dem Reichstag, wo eine mittelgroße Bühne aufgebaut ist, dahinter drei Zelte, in denen sich etwa 20 Leute aufhalten: Frauen und Männer, leger gekleidet, eher Typ Hippie und Punk.

Ordner in gelben Westen bewachen die Bühne und die großen Lautsprecher-Boxen, die pausenlos ein paar wenige Touristen beschallen, die sich auf der Wiese niedergelassen haben oder um den Reichstag flanieren.

Neben Musik tönen endlos lange Sprecheinlagen vom Band aus den Boxen. Darin werden die Corona-Maßnahmen kritisiert. Vermutet wird, dass eine zweite Welle nur heraufbeschworen wird, um weitere Maßnahmen einzuführen, die die Freiheit der Menschen einschränken.

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