Historische Waldbrände in Kalifornien: Mehr als 100.000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen


Die Waldbrände in Kalifornien verbreiten Schrecken – nicht nur, weil sie sich schnell ausbreiten. Es ist erst der Beginn der Waldbrandsaison.

DER TAGESSPIEGEL

Ein Feuerwehrmann schaut auf das Feuer vor sich.Foto: Noah Berger/dpa

Kalifornien kämpft um die Eindämmung riesiger Waldbrände und hat nun auch Hilfe aus dem In- und Ausland angefordert. Mehr als 12.000 Feuerwehrleute waren in dem Bundesstaat an der US-Westküste im Einsatz, um die Feuer zu löschen, die schon mindestens fünf Menschenleben gekostet haben, wie US-Medien am Freitag (Ortszeit) berichteten.

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom habe Hilfe aus Australien, Kanada und mehreren US-Bundesstaaten angefordert. Mehr als 560 Großbrände haben sich den Berichten zufolge in Kalifornien auf einer Fläche von mehr als 3000 Quadratkilometern ausgebreitet – eine Fläche etwa zehnmal so groß wie München. 

Rund 120.000 Menschen seien bereits angewiesen worden, ihre Häuser zu verlassen, um sich vor den nahenden Flammen in Sicherheit zu bringen. Viele von ihnen werden wohl wochenlang nicht zurückkehren können, schrieb der „San Fransisco Chronicle“.

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