Corona: Verzögerter Angriff aufs Herz

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Verzögerte Schadwirkung: Eine Coronavirus-Infektion kann noch Wochen später das Herz angreifen – auch bei jungen Menschen. Belege dafür liefern nun mehrere Fälle von Patienten mit einer akuten Herzmuskelentzündung, bei denen SARS-CoV-2 im Herzmuskel nachgewiesen wurde. Die Covid-19-Erkrankung dieser Patienten lag jedoch schon vier Wochen zurück und war wegen eines milden Verlaufs unbemerkt geblieben.

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Das Coronavirus kann auch das Herz angreifen – und sich dort erst Wochen nach der Infektion bemerkbar machen. © yodiyim/ iStock

Schon länger ist bekannt, dass das Coronavirus SARS-CoV-2 nicht nur Atemwege und Lunge befällt, sondern auch andere Organe angreift, darunter den Darm, die Nieren, die Blutgefäße, das Nervensystem und auch das Herz. Bereits im Frühjahr 2020 hatten Mediziner in Wuhan und in Italien zudem über Fälle von akuten Herzschäden und Herzmuskelentzündungen bei Covid-19-Patienten berichtet. Diese traten teilweise auch dann auf, wenn die Betroffenen kaum andere Symptome zeigten.

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