Was verraten unsere Träume?


Spiegel des Alltags: Die computergestützte Auswertung von mehr als 24.000 Träumen bestätigt die Annahme, dass wir im Schlaf vor allem unsere Wacheindrücke verarbeiten – die Erfahrungen unseres alltäglichen Lebens. So waren die Trauminhalte von Männern oft negativer und stärker von aggressiven Handlungen geprägt als die von Frauen. Die Träume Heranwachsender spiegeln dagegen ihren Übergang ins Erwachsenenalter wider.

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Wie Trauminhalte zustande kommen, ist bis heute ein Rätsel. ©Victor_Tongdee/ iStock

Schon seit Jahrhunderten rätseln Menschen darüber, was Träume bedeuten. Sind sie Botschaften unseres Unbewussten und spiegeln unsere tiefsten Wünsche wider, wie Sigmund Freud und andere Psychoanalytiker vermuten? Oder entstehen die Trauminhalte nur aus dem Leerlauf unseres Geistes – ein Nebenprodukt der Verarbeitung tagsüber gemachter Erfahrungen? Bislang sind diese Fragen nicht abschließend beantwortet – die Meinungen der Wissenschaftler gehen noch immer auseinander.

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