„Das Ding findet statt“ – Corona-Skeptiker wollen trotz Verbot nach Berlin reisen


Die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in Berlin werden aus Sicherheitsgründen abgesagt. Die Initiative Querdenken 711 will dennoch demonstrieren – und vor Gericht Einspruch erheben. Die Berliner Polizei droht mit der „Anwendung unmittelbaren Zwanges“.

Diana Pieper | WELT

Nach dem Verbot mehrerer für das Wochenende geplanter Anti-Corona-Demonstrationen geben sich die Anhänger der Stuttgarter Initiative Querdenken 711 noch nicht geschlagen. In diversen Chats und sozialen Medien rufen Anhänger der Bewegung dazu auf, sich trotz des Verbots am Wochenende in Berlin zu versammeln. Später kündigten sie einen Einspruch beim Berliner Verwaltungsgericht gegen das Verbot an.

Rechtsanwalt Ralf Ludwig, der nach Angaben des Demonstrations-Initiators Michael Ballweg die Initiative vertritt, sagte am Mittwoch in einem im Internet verbreiteten Video: „Wir werden vors Verwaltungsgericht gehen, wir werden natürlich auch im Zweifel das Bundesverfassungsgericht anrufen, wenn nicht bereits auf Ebene des Verwaltungsgerichts oder des Oberverwaltungsgerichts dieser Bescheid aufgehoben wird.“

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