Türkische Marine provoziert mit Schießübung im Mittelmeer


Das Erdoğan-Regime zieht die Eskalationsspirale im östlichen Mittelmeer weiter an. Nun kündigt die türkische Regierung Schießübungen im östlichen Mittelmeer an. Griechenland ratifiziert ein Seeabkommen mit Ägypten.

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Die Türkei setzt alles daran, durch Drohungen und Einschüchterungen den Zugriff auf große Gasfelder im griechischen und zypriotischen Seegebiet durchzusetzen. Trotz Sanktionsdrohungen verlängerte Ankara am Donnerstag den Einsatz des Forschungsschiffes „Oruc Reis“ im östlichen Mittelmeer um fünf weitere Tage. Das Forschungsschiff kreuzt, begleitet von türkischen Fregatten, im östlichen Mittelmeer in der ausschließlichen Wirtschaftszone Griechenlands. Nun kündigte die türkische Marine „Schießübungen“ im östlichen Mittelmeer für Anfang nächster Woche an. Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar erklärte: „Wir sind entschlossen, unsere Rechte zu schützen.“

Die türkische Flottille war am 10. August in griechische Gewässer eingefahren. Seither eskaliert der Konflikt. Die Schießübung scheint eine Retourkutsche für das griechisch-französisch-italienische Manöver zu sein, mit dem sich Frankreich explizit an die Seite Griechenlands stellt. Kurz darauf teilte die Türkei mit, sie habe ein Militärmanöver mit einem US-Zerstörer in der Region abgehalten. Akar schwelgte derweil in Großmachtrhetorik: „Es ist ein vergeblicher Traum, zu denken, die Aktivitäten der Türkei oder der türkischen Streitkräfte verhindern oder verändern zu können.“

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