Katholische Bischöfe kritisieren Landesbischof in Suizid-Debatte


In der Suizidbeihilfe-Diskussion hat sich jetzt auch die Deutsche Bischofskonferenz zu Wort gemeldet und Landesbischof Meister kritisiert. In der Debatte werde deutlich, dass es zu diesem Thema Gesprächsbedarf „auch im ökumenischen Miteinander“ gebe.

katholisch.de

Die katholische Deutsche Bischofskonferenz widerspricht der Position des evangelischen Landesbischofs Ralf Meister zu Beihilfe zum Suizid in kirchlichen Einrichtungen. „Der Gedanke, die dem Menschen von Gott geschenkte Autonomie umfasse auch ein fundamentales Recht, sich selbst zu töten, ist problematisch“, sagte Konferenz-Sprecher, Matthias Kopp, am Donnerstag auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn.

Die katholische Kirche sei weiterhin besorgt über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von Ende Februar zur Aufhebung des Verbots der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe, wie es die gemeinsame Stellungnahme des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz damals zum Ausdruck gebracht habe. Darin hätten beide Kirche eine Ablehnung der Suizidbeihilfe bestätigt.

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