„Kirche in Not“ distanziert sich von Vereinnahmung auf Corona-Demo


Kann das sein? Ein päpstliches Hilfswerk bei einer Demonstration von Rechtsextremen, Esoterikern, Imfpgegnern und Reichsbürgern? Den Eindruck erweckte ein Spruchband in Berlin – doch das Hilfswerk hat damit laut eigener Aussage nichts zu tun.

katholisch.de

Das päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ distanziert sich von der Vereinnahmung durch die Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Berlin. Gegenüber katholisch.de betonte ein Sprecher, dass die Organisation weder mit einem dort aufgetauchten Spruchband zum Thema Christenverfolgung noch mit der Demonstration am Samstag etwas zu tun hat: „Das Thema Christenverfolgung ist ernst und verdient Aufmerksamkeit, aber ein Zusammenhang mit einer Demonstration rund um Corona-Maßnahmen erschließt sich uns nicht.“ Auf Twitter war ein Spruchband mit der Aufschrift „Christians[sic!] Lives Matter/Christen am meisten verfolgt weltweit!“ sowie der Webadresse http://www.kirche-in-not.de am Rande der Demonstration aufgetaucht. Die tatsächlichen Urheber sind derzeit nicht bekannt.

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